Breitbandausbau

Nachdem zunächst die Hochschwarzwaldgemeinden Breitnau, Eisenbach, Feldberg, Friedenweiler, Hinterzarten, Lenzkirch, St. Märgen, St. Peter und die Stadt Titisee-Neustadt eine Arbeitsgemeinschaft Breitband Hochschwarzwald gegründet hatten, wurde zwischenzeitlich von diesem Modell der Subvention eines Investors Abstand genommen.

Die Gemeinde ist nun Mitglied im 2017 gegründeten Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald, der in 35 Gemeinden des Landkreises die Breitbandversorgung mit Unterstützung der Kommunen ausbauen wird.

Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald hat sich einen flächendeckenden, leistungsstarken und zukunftsfähigen Breitbandausbau zum Ziel gesetzt, der auch die Gebiete im ländlichen Raum umfassen soll, die heute noch unterversorgt sind. Während städtische Bereiche einen guten Zugang zu schnellem Internet haben, besteht im ländlichen Raum oft eine Unterversorgung. Diese heterogene Aufteilung ist insbesondere auf die geringe Siedlungsdichte sowie die vielfältigen topografischen Gegebenheiten und der damit verbundenen höheren Ausbaukosten zurückzuführen.

Der Ausbau der Breitbandinfrastruktur stellt für die Wettbewerbsfähigkeit der ansässigen Unternehmen ein bedeutender Standortfaktor dar.

Aufgaben:
Der Zweckverband Breitband Breisgau-Hochschwarzwald hat die Aufgabe, die Breitbandversorgung im Zweckverbandsgebiet sicherzustellen, zu verbessern und zu fördern. Er plant, baut, unterhält und verwaltet die dazu erforderliche passive Infrastruktur (Backbone-Netz und Ortsnetze) und dazugehörige Anlagen. Der Zweckverband koordiniert bestehende und künftige Planungen zum Netzausbau im Zweckverbandsgebiet. Jedes Mitglied des Zweckverbands bestimmt über die Geschwindigkeit des Ausbaus im Netz: Die Gemeinde im Ortsnetz, der Landkreis für das Backbone zum jeweiligen Ortsnetz.


Laufende Arbeiten:
Planung kommunaler Verteilernetze, Planung Backbone und Netzkopplungen; Beginn projektbezogene Genehmigungs- und Ausführungsplanung von Ortsnetzteilbereichen und Backbone-Abschnitten; Koordination Mitverlegungen: Um einen ökonomisch vertretbaren Breitbandausbau zu gewährleisten, werden Mitverlegungen bei Baumaßnahmen wie z.B. Straßensanierung, Verlegung einer Wasserleitung, etc. genutzt. Dies ermöglicht eine schnelle Anbindung und schafft - in Vorbereitung für spätere Ausbauvorhaben - wichtige Verbindungen und Grundlagen. Fördermittelakquise und Ausschreibung Netzbetrieb.